Kleine Geschichte
der Pfarre Biedermannsdorf

Quellenangabe
um
1100
Der Ort Biedermannsdorf wurde vermutlich Ende des 11. Jahrhunderts planmäßig angelegt, ursprünglicher Name "Zohensunsdorf".

In dieser Zeit wurde auch die erste pfarrliche Organisation im Wiener Becken vorgenommen und zwar durch die Grundherren:

Markgraf Leopold III. schenkt 1113 dem Benediktinerstift Melk 5 Pfarren, darunter auch die Pfarre Mödling, zu welcher unter anderem auch Biedermannsdorf gehört hat. Pfarrkirche zu Mödling war zu dieser Zeit St. Martin am östlichen Ortsende an der Stelle der heutigen (altkatholischen) Waisenhauskirche, nicht die heutige Pfarrkirche St. Othmar, welche gleichwohl bereits 903 bestanden hat.

Die Wiener Pfarre (zunächst St. Peter) wurde 1137 von Markgraf Leopold IV. dem Passauer Bischof Reginmar übergeben, der die Stephanskirche errichten ließ. Diese wurde bald Pfarrkirche und blieb dies auch während des gesamten Mittelalters, so dass die Residenzstadt der Babenberger kein Bischofssitz war.

Mittelalter:
Nach Wiederherstellung der Ostmark durch den deutschen Kaiser Otto I.
Besiedlung durch Bayern, Franken und Slawen unter dem Babenberger Markgrafen Heinrich I. (996-1018)
1246 - 1277 Die Gebietsstreitigkeiten der Böhmen und Ungarn nach dem Tod des letzten Babenberger-Herzogs Friedrich II., des Streitbaren (gefallen in der Schlacht an der Leitha, 1246) wirken sich vermutlich auch auf Biedermannsdorf verheerend aus:

Im Herbst 1250 brechen die Ungarn brandschatzend und plündernd in Österreich ein und dringen bis Kleinmariazell vor.

Wegen des Anspruchs Przemisl Ottokars auf die Steiermark kommt es 1252 zu einem weiteren Ungarneinfall. Bei der Zerstörung der Mödlinger Othmarkirche kommen 1.500 Menschen ums Leben.

Ende der Babenbergerherrschaft (1246)

Herzoglose Zeit, Östereich unter dem Böhmenkönig Przemisl Ottokar II

Ungarneinfälle unter König Bela IV. 1246, 1250, 1252, 1260, 1270

1258 Der älteste Beleg christlich-religiösen Lebens in "Pidermannsdorf" ist die urkundliche Erwähnung einer Kapelle aus 1258. Sie dürfte eine Filialkirche der Martinskirche in Mödling gewesen sein und wie diese zu Melk gehört haben.  
1275

Albert von Lachsendorf in einer Urkunde als Gutsherr zu Pidermannsdorff genannt.

1273: Graf Rudolf IV. von Habsburg wird deutscher König Rudolf I. und zwingt Przemisl Ottokar zum Verzicht auf Österreich.

1282: Der Habsburger Herzog Albrecht I. wird von seinem Vater Rudolf I. mit Österreich und damit auch mit der Herrschaft Mödling belehnt.

1308 Erste urkundliche Erwähnung eines Gotteshauses an der Stelle der heutigen Kirche.

In einer Urkunde vom 25. Juli 1308 bestätigt Ulrich von Pillichsdorf den Besitz von Lehen in Zohensunsdorf, gelegen hinter dem Gotshaus.

700 Jahre urkundliche Erwähnung eines Gotteshauses in Biedermannsdorf
1352 Erste urkundliche Erwähnung eines Priesters in Biedermannsdorf sowie des Heiligen Johannes des Täufers als Patron der Kirche in Biedermannsdorf

In einer Urkunde vom 7. Dezember 1352  erklärt der Passauer Bischof Gotfridus, dass er auf Vorschlag des Abtes Ludwig von Melk, des Schutzherren der St. Johannis Baptistae Kirche in Pidermanstorf, den Priester Friedrich (Presbiterum Fridericum) zum Rektor und Pfarrer eingesetzt hat. Der Pfarrer von Baden soll Friedrich als Pfarrer investieren. Die genannte Kirche ist durch den Tod des Rektors Rudolf vakant geworden.

Demnach ist der erste bekannte Priester in Biedermannsdorf Rudolf, der bis 1352 hier gewirkt hat, gefolgt vom Pfarrer Friedrich.

1383 Pfarrer Friedrich stirbt nach mehr als 30 Dienstjahren in Biedermannsdorf.

Aus einer Urkunde aus dem Jahre 1383 erfahren wir von einem Streit über das Präsentationsrecht des Pfarrers von Biedermannsdorf nach dessen Tod. Ergebnis:

Der Melker Abt Gottschalk Hinterholzer setzt nach einem Streit mit dem Mödlinger Pfarrer Konrad von Hohenburg einen Priester namens Johannes als Pfarrer ein.

Herzog Albrecht III. macht Laxenburg 1377 zu seiner Sommerresidenz und legt zwei Fischteiche bei Biedermannsdorf und Guntramsdorf an.
1529 Verwüstung von Ort und Kirche durch die osmanische Armee.
Die Biedermannsdorfer müssen nach Laxenburg in die Kirche gehen.
Erste Wiener Türkenbelagerung
1544 Ein Visitationsprotokoll spricht von einer notdürftigen Wiederherstellung der kleinen Kirche, sie fristet aber während der Reformationszeit ein armseliges Dasein. Die Mutterpfarre Mödling hat seit 1527 einen protestantischen Pfarrer und lässt Biedermannsdorf 60 Jahre unbesetzt. Erst seit 1576 gibt es wieder einen katholischen Pfarrer in Mödling. Räuberunwesen,
Religionskämpfe der Reformationszeit,
Pestepidemien.

1618 Beginn des Dreißigjährigen Krieges

1613 Zerstörung von Kirche und Pfarrhof durch Brandstiftung, angeblich durch den Dorfschmied Leonhard Volkermayer, einem fanatischen Lutheraner.
1675 Ein Gemeindeprotokoll vom 6. Jänner 1676 berichtet, dass die Kirche aus Gemeindegeldern renoviert wurde. Entstehung der Wallfahrts-kirchen
- Maria Lanzendorf
- Maria Enzersdorf
Pestsäulen
1677 Zwei neue Glocken werden beauftragt (heute nicht mehr vorhanden):
- eine Glocke auf den Namen "Johannes Babtista" um 38 Gulden
- ein Jahr später eine größere auf den Namen "Maria" um 325 Gulden
1683 Erneute Verwüstung von Ort und Kirche durch monatelang umherziehende türkische Soldaten. Es dauert Jahre, bis die menschenleeren Dörfer von außen wieder besiedelt werden. Der Wiederaufbau gestaltet sich sehr langsam. Zweite Wiener Türkenbelagerung
1695 Die älteste heute erhaltene Glocke stammt von Johann Kippo aus dem Jahre 1695. 

12 Jahre nach dem Ende der zweiten Türkenbelagerung wie die alte Pummerin aus dem Metall eroberter Kanonen gegossen, stammt noch aus der Vorgängerkirche, alle anderen Glocken sind in beiden Weltkriegen konfisziert worden.

Von Johann Kippo v. Mühlfeld stammt auch die Elfer-Glocke von St. Peter in München (1665), drei Glocken in Laxenburg (1687) sowie die mit 7200 kg und mehr als 2 Metern Durchmesser größte Glocke des Burgenlandes im Schloss Esterhazy zu Eisenstadt (1692).

Die älteste heute erhaltene Glocke aus dem Jahr 1695
1727

1727 wird auf Betreiben des Grafen Perlas einstimmig beschlossen, die aus Geldmangel nur notdürftig renovierte Kirche abzubrechen und unter Beibehaltung des alten Turmes an die gleiche Stelle eine neue Kirche zu bauen.

Grundsteinlegung durch Graf Perlas am 14. September 1727

Ramon (Raymund) Graf von Villana-Perlas erwirbt um 1722 in Biedermannsdorf den Waffenhof neben der Kirche und setzt sich für den Neubau der Kirche ein.
Mit großem Elan wird unter dem Baumeister Franz Jankl, eine mächtige, 30 m lange, 18 m breite Kirche mit kreuzförmigem Grundriss im barocken Stil erbaut. Langhaus und Presbyterium sind gleich breit, die Seitenarme eher schmal.
 
Grundriss der barocken Kirche aus 1727
1728 Einweihung am 26. Mai 1728 durch den Wiener Erzbischof Kardinal Graf Kollonitz auf den Hl. Johannes den Täufer (wie schon die Vorgängerkirche).
1733 - 1743 Nach und nach wird die Kirche barock ausgestattet. Der erste Hochaltar stand frei, sodass man um ihn herumgehen konnte. Er war aus Holz und musste 1758 abgetragen werden. 

Weitere Spenden ermöglichten die Erhöhung des Kirchturmes, die beiden Seitenaltäre und den Kauf von Messgewändern, Fahnen, Baldachin und Rauchfass.

1736 wird die Kanzel, 1738 eine neue Orgel (Vorgänger der heutigen Orgel), 1743 das Kommuniongitter gespendet.

Kanzel aus 1736
1754 Eine neue Glocke wird im Turm aufgehängt, die im 1. Weltkrieg eingezogen wird.
1760 Nach Abtragung des alten Hochaltares im Jahre 1758 wird von dem Maler und Vergolder Josef Tallmann ein neuer spätbarocker Hochaltar aus Ziegeln  geschaffen. Der Säulenaufbau ist aus Stuckmarmor mit Rokoko-Kapitellen. Tallmann malt auch ein passendes Altarbild, welches nach ca. 140 Jahren durch das heutige Bild ersetzt wird.

Die erste Messe auf diesem Altar konnte erst am 25. August 1760 gefeiert werden.

Drei aus Biedermannsdorf stammende Priester haben bisher auf diesem Altar ihre erste Messe (Primiz) gefeiert:
- Karl Burtscher am 31. Juli 1898
- Alois Illek am 1. August 1920 (später Domprobst zu St. Stefan in Wien)
- Johannes Gehberger am 15. Mai 1932
Die Altarplatte ist bei der Renovierung 1987 zerbrochen. die Bruchstücke wurden in der Weihnachtskrippe verarbeitet.

Säulenaufbau des neuen Hochaltares aus 1758, 
		das heutige Altarbild stammt aus 1897
1819

Caspar Hofbauer aus Wien gießt die "Elf-Uhr Glocke“ mit einem Durchmesser von 65 cm für die Pfarrkirche Biedermannsdorf (im 1. Weltkrieg  eingezogen). Sie trug das Bildnis Jesu mit Kreuz und Schlange. 

 
1836 Die Pfarrkirche bekommt eine weitere Glocke (im 1. Weltkrieg  eingezogen)  
1847 Visitation. Erzbischof von Wien ist zu dieser Zeit Vincenz Eduard Milde.  
1866 Nach der Niederlage der österreichisch-sächsischen Armee gegen die Preußen am 3. Juli 1866 in der Schlacht von Königgrätz wurden 1000 sächsische Soldaten in Biedermannsdorf einquartiert und blieben bis Anfang November. Neun Soldaten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren erlagen den Strapazen und Verletzungen und wurden auf dem Friedhof bestattet. Sachsengrab - Mehr Details: bitte aufs Bild klicken
1879 Karl Bauer wird Pfarrer in Biedermannsdorf, wo er bis zu seinem Tod am 29. Jänner 1903 wirkt. Geboren in Budweis am 15. Jänner 1819, Studium in Wien, Priesterweihe 1841, zunächst Kooperator, dann Pfarrer in Wöllersdorf und Gerasdorf.  
1884 Renovierung von Kirche und Pfarrhof unter Pfarrer Karl Bauer, Spenden ermöglichten die Verschönerung des Kircheninneren. Orgel aus dem Jahre 1892
1891 Großes Fest zu Ehren Pfarrer Karl Bauers anlässlich seines 50-jährigen Priesterjubiläums
1892 Anschaffung der bis heute bestehenden Kaufmann-Orgel durch eine Spende von Johanna Kaltner und Barbara Fuchs. Bei dieser Gelegenheit wird auch der Chor erweitert.
1894 Ernennung des Pfarrers Karl Bauer zum Ehrenbürger Biedermannsdorfs durch die Gemeinde Hochaltarbild von Wenzel Ottokar Noltsch und Josef Reich aus 1892
1897 Kauf des großen Hochaltarbildes "Taufe Jesu durch Johannes" gemalt von Wenzel Ottokar Noltsch und vollendet von Josef Reich. Dieser Kauf war unter anderem durch eine Sammlung von 704 Gulden durch die Ortsbevölkerung möglich.

Dieses Bild ist eine Kopie der "Taufe Christi" des italienischen Barockmalers Guido Reni, welches im Kunsthistorischen Museum Wien zu sehen ist!

1903 Pfarrer Karl Bauer stirbt im 84 Lebensjahr. die Gemeinde widmet ihm ein Ehrengrab.

Die Pfarre Biedermannsdorf wird an Pfarrer Josef Brunner verliehen, der sie bis 1920 allein  leitet, dann bis 1925 aus gesundheitlichen Gründen mit den Kaplänen Alois Dechant und Walter Taubert.

1913 Gründliche bauliche Renovierung und Installation einer Gasbeleuchtung durch Pfarrer Josef Brunner.

Die Pfarre wird dem neu gebildeten Dekanat Mödling (vorher Oberlaa) zugeordnet.

1914 Die Visitation durch Fürsterzbischof Friedrich Gustaf Piffl zu Christi Himmelfahrt am 4. Juni wird zu einem Fest mit großer Anteilnahme der Gemeinde.  
1914 Drei Wochen später, am 28. Juni 1914 löst die Ermordung des Thronfolgerpaares Erzherzog Franz Ferdinand und Sophie in Sarajevo den ersten Weltkrieg aus, der 21 Biedermannsdorfern das Leben kostet. Erster Weltkrieg
1916 Ablieferung dreier Glocken aus den Jahren 1754, 1819 und 1836 im Auftrag des k. u. k. Militärkommandos. Am 10. Oktober werden sie zum letzten mal geläutet.
1921 Am 20. März 1921 werden drei neue Glocken der Firma Krupp als Ersatz für die drei konfiszierten Glocken feierlich geweiht. Für die 160.000 Kronen kam je zur Hälfte die Bevölkerung  und die Gemeinde auf. Diese Glocken mussten 20 Jahre später wieder abgeliefert werden.  
1926 Leopold Stadlmayer übernimmt die Pfarre und führt sie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 furchtlos und nach allen Seiten hilfsbereit. Das Schindeldach lässt er 1926 durch ein rotes Eternitdach ersetzen.  
1928 200-Jahrfeier der Einweihung der Kirche und neuerliche Visitation durch den Wiener Erzbischof Kardinal Friedrich Gustav Piffl. Den Titel "Fürsterzbischof" hat er inzwischen abgelegt.  
1931 Tod von Pfarrer Brunner, Pfarrer von 1903 bis 1920 (siehe Priestergrabstein im Glockenhaus) Weltwirtschaftskrise
1934 Einweihung des Kriegerdenkmals am Korntheuerplatz (Kirchenplatz)  
1938 - 1945 Repressalien durch das NS-Regime, insbesondere Beschränkungen des Religionsunterrichtes, die auch die Pfarre Biedermannsdorf zu spüren bekommt, obwohl das Verhältnis zwischen Biedermannsdorfer Gemeinde und Pfarre stets korrekt war.

Konfiszierung der drei Glocken aus den Jahren 1921.

28 Gefallene, 17 Vermisste und 6 Bombenopfer in der Heimat sind auf dem Kriegerdenkmal aufgeführt

Zerstörte Häuser im Ort, daneben auch Kriegsschäden an der Kirche und dem Pfarrhof. Das Kirchendach ist gänzlich unbrauchbar.

12. 3.1938 Einmarsch deutscher Truppen und Anschluss an das Deutsche Reich. Zweiter Weltkrieg

Schwester Restituta wird 1942 verhaftet und am 30. März 1943 hingerichtet.

Ab 8.Juli insgesamt Bombenangriffe direkt auf Biedermannsdorf.  Fliegeralarm im Durchschnitt alle 2 Tage.

Der Sturm auf Wien überrollt Biedermannsdorf am Donnerstag nach Ostern, den 5. April 1945
 

1946 Der neue Pfarrer Josef Novak feiert am 27. November seine erste Messe unter Anteilnahme aus allen Teilen der Bevölkerung. Er führt die Biedermannsdorfer Pfarre bis 1964.

Zur Durchführung der dringend notwendigen Reparaturen von Kirche und Pfarrhof mussten Pfarräcker verkauft werden.

Wiederaufbau unter russischer Besatzung
1950 Visitation durch Kardinal Dr. Theodor Innitzer am 25. März 1950  
1954 Am 19. September 1954 werden drei neue Glocken der Firma Pfundner als Ersatz für die drei konfiszierten Glocken geweiht. Das Fest fällt mit der Ablösung der Gemeinde Biedermannsdorf von Groß-Wien und dem Erntedankfest zusammen. Die Wiener Randgemeinden werden an Niederösterreich rückgegliedert.
1956 Visitation durch Weihbischof Dr. Franz Jachym  
1964 Pfarrer Josef Novak, geboren 1895, Bautechniker, spät berufener Pfarrer in Biedermannsdorf von 1946 - 1964, geistlicher Rat, wird für sein verdienstvolles Wirken  zum Ehrenbürger von Biedermannsdorf ernannt. Er verbringt seinen Lebensabend in Biedermannsdorf Seit 1960 Anlage großer Wohnsiedlungen und Ausbau des Industriegebietes
Feierliche Übergabe der Pfarre im März 1964 an Hermann Philipp Seidler als neuer Pfarrer von Biedermannsdorf. An einer Kriegsverletzung leidend, tritt er 1977 aus gesundheitlichen Gründen  zurück.
Ein Erdbeben führt zur Neigung des Turmes um 84 cm. Betonspritzen zur Festigung des Grundes und die Verstrebung des Turmes am gesamten Kirchengebäude sichern vor weiteren Schäden.
1965 Visitation durch Weihbischof Weinbacher  
1974 Visitation durch Kardinal Dr. Franz König  
1978 Konsistorialrat Karl Dintner, seit 1956 Pfarrer von Laxenburg, übernimmt 1978 mit 66 Jahren zusätzlich  die Betreuung der Pfarre Biedermannsdorf als Excurrendo-Provisor.

In Biedermannsdorf führt er unter anderem die Samstag-Vorabendmesse  ein und organisiert die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar. Er führt die Pfarre fünf Jahre bis zu seinem 72. Lebensjahr. Er wird am 17. Mai 2004 in Laxenburg auf dem Ortsfriedhof feierlich beigesetzt.

 
1980 Im Zuge der 800-Jahrfeier Biedermannsdorfs bietet Bürgermeister Leo Eichinger der Erzdiözese die Außenrenovierung der Kirche an, die sofort in Angriff genommen wird. 800-Jahr-Feier  Biedermannsdorfs
und  gleichzeitig Erhebung zur Marktgemeinde
1983 Visitation durch Weihbischof Florian Kuntner  
1984 Exakt zu Neujahr 1984 tritt Bonifatius Schütte seinen Dienst in der Pfarre Biedermannsdorf an. Er wird in der Frühmesse (8:30) von Bürgermeister Ing. Leo Eichinger und Vizebürgermeister Ferdinand Wimmer willkommen geheißen.  
1985 Bonifatius initiiert 1985 die Gründung einer Pfadfindergruppe und stellt provisorisch entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung.  
1986 1985 - 86 wird der Pfarrhof umgebaut.

1986 wird mit einer gründlichen Innenrestaurierung und einer behutsamen Umgestaltung der Kirche begonnen und 1988 abgeschlossen. Erzdiözese, Denkmalschutz, Gemeinde und viele Freiwillige der Pfarre arbeiten eng zusammen.

26. April 1986:
Kernreaktorkatastrophe von Tschernobyl
1987

Ab 1987 betreut Bonifatius für mehrere Jahre auch die Pfarre Hennersdorf

 
1988 Am 8. Dezember wird die neu errichtete Kapelle am Dorfweg von Monsignore Wilhelm Müller eingeweiht.  
1989 Am 4. Juni 1989 wird die neu eingerichtete Pfarrkirche von Bischof Anton Pain Ratu aus Atambua Timor, Indonesien und Dechant Monsignore Wilhelm Müller feierlich eingeweiht. Die Umgestaltung fördert liturgische Feiern im Geiste des 2. Vatikanischen Konzils, betont die Gemeinschaft, ist wohnlich (Fußbodenheizung), modern ausgeleuchtet, mit einer vielseitig einsetzbaren Tonanlage ausgestattet und bei alldem künstlerisch stimmig.  
1993-94 In den Jahren 1993 - 94 wird im Rahmen der Dorferneuerung der alte Pfarrstadel zu einem flexiblen Veranstaltungszentrum ausgebaut und der Pfarrgarten neu angelegt. Neuer PFarrstadel, Gartenansicht
1994 Am 29. Mai 1994 wird der von den Herren Habersam und Zellner neu restaurierte und von Herrn Koller mit Bildern ausgestattete Bildstock "an der Wiener Straße gegen Wien" im Rahmen der Florianimesse eingeweiht.  Volksabstimmung über den EU-Beitritt: 2/3-Mehrheit für die Mitgliedschaft
1995  

17. Juni Pfarrfest und 25-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Bonifatius Schütte

 

1996 Am 7.1.1996 fand eine Gedenkmesse und Kranzniederlegung zu Ehren der im Jahre 1866 in Biedermannsdorf verstorbenen Sächsischen Soldaten statt. An den Gedenkfeierlichkeiten nahm eine Abordnung der Heimatgemeinden Hartmanndorf und Lichtenberg teil, die von Bürgermeister Schrattenholzer nach Biedermannsdorf eingeladen wurden.

1000 Jahre Österreich

Eröffnung des Pfarrstadels am 1. Juni 1996. Die erhaltungswürdige Scheune des Pfarrgartens wurde ab Oktober 1993 im Rahmen der Dorferneuerung durch die Mithilfe vieler Freiwilliger zu einem Veranstaltungsraum ausgebaut.
Feldmesse zur Eröffnung des Wirtschaftshofes. Der Wirtschaftshof baut der Pfarre einen seither bei allen Feldmessen (Lionsmesse, Florianimesse, Hubertusmesse, Erntedank) benutzten Altartisch.
Am 1. 11.1996, dem Allerheiligentag, feierliche Eröffnung und Einweihung des neuen Kirchenplatzes im Rahmen einer Festmesse. Das Kriegerdenkmal wurde als Mahnmal unter Wiederverwendung der alten Namenstafeln neu gestaltet.
1997 Am 25. Mai 1997 wird  von Pfarrer Bonifatius das neue Pfadfinderheim am Mühlbach mit dem neuen Georgs-Marterl eingeweiht.  
1998 Zweiter Besuch vom Papst Johannes Paul II. am 21. Juni in Wien mit Heiligsprechung von Schwester Restituta u.a.  
1999 Am 5. September Einweihung der neu errichteten Marienkapelle an der Achauerstraße.  
Ab diesem Jahr dient der neu gestaltete Pfarrgarten und der Pfarrstadel den Ministranten als Sommerlager. Die Ministranten- und Chorsängergruppe ist unter der Leitung von Grete Sutner bis zum Jahr 1999 auf 20 Kinder angewachsen. Für die hervorragende Lagerküche zeichnet Pfarrer Bonifatius verantwortlich.
Visitation durch Weihbischof Dr. Alois Schwarz (30. September und 7. November)
2000 Am 24. April (Ostermontag) feiert die Gemeinde den 60. Geburtstag des Pfarrers mit Agape im Pfarrstadel. Pater Quirin de Leew hält die Festpredigt.

Auch das 2. Millennium weist zahlreiche außerordentliche Feste unter kirchlicher Beteiligung auf:
- die Revitalisierung des so genannten "Perlashofes" am 26. Mai
- die neue Hubertusbrücke am 17. September im Rahmen der Hubertusmesse
- die Eröffnung des Heimatmuseums am Nationalfeiertag
- 20 Jahre Markgemeinde Biedermannsdorf: "In der von der Bauernschaft festlich geschmückten Kirche zelebrierte unser Bonifatius wieder eine seiner wunderschönen Erntedankmessen." (Zitat aus der Gemeindezeitung Jahresbericht 2000)

Millenniumsfeiern.
820-Jahre-Biedermannsdorf
und  gleichzeitig 20 Jahre
Erhebung zur Marktgemeinde
2001 Geglückte Erneuerung: Das Pfarrheim wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Schweinestall und Waschküche gebaute. Von 1977 - 81 diente es als Schulklasse und bis 1986 als Kindergarten und seither wieder als Pfarrheim. Mittlerweile ist es feucht und modrig geworden und musste saniert werden. Zusätzlich ließ Pfarrer Bonifatius großzügige, von außen zugängliche Sanitäranlagen für Veranstaltungen am Kirchenplatz zubauen.

Die in den letzten vierzig Jahren stark geänderte Bevölkerungsstruktur stellt auch geänderte Anforderungen an die Pfarre. Neben einer ständigen Erneuerung bei der Feier der Eucharistie und der Begleitung bei Taufen, Erstkommunion, Firmung, Eheschließung, Krankheit und der Angehörigen im Todesfall trägt die Pfarre auch die Feste der Vereine mit: Sie zieht aus der Kirche aus, um mit dem Lions Club, der Feuerwehr, dem Kleingartenverein, den Jägern (Hubertusmesse) und den Bauern (Erntedank) zu feiern.

Von 1961 bis 2001 Verdreifachung der Biedermannsdorfer Bevölkerung

11. September 2001 Terroranschläge in den USA

2002 Am 23. März gehen die Ministranten der Pfarre Biedermannsdorf mit ihrer Hompepage ins Internet und sind so die Vorreiter für dieses neue Medium. Die Pfarrhomepage folgt ein Jahr später und bietet aktuelle Informationen ebenso wie Rückblicke auf vergangene Feste.

Im Sommer 2002 wird das kleine Heim an der Westmauer  einer Sanierung unterzogen. Es dient den Ministranten und Firmlingen, den Sternsingern und Ratschenkindern als Versammlungsraum. Im Sommer werden hier die Flohmarkt-Spenden gesammelt.

Der Euro löst den Schilling ab (Verhältnis 1: 13,7603)
2003 Der scheidende Bürgermeister Synek und der neue Bürgermeister Unterhalser schließen die formelle Amtsübergabe am 26. Jänner mit einer von Pfarrer Bonifatius Schütte zelebrierten Festmesse ab.

Am 25. Mai lädt die Pfarre alle Senioren des Dorfes ein. Sechs ehemalige Ministranten feiern mit Boni eine würdige Messe. Anschließend setzen alt und jung das Fest beim Frühschoppen fort.

Teilnahme der Biedermannsdorfer Ministranten an der Banneraktion der Mödlinger Jungschar.

Endgültig Abschied nehmen heißt es von Pater Quirin, der die Vertretung von Bonifatius besorgte, und von Pfarrer Herrmann Philipp Seidler, der die Pfarre von 1964 bis 1977 leitete.

1100 Jahre Mödling
2004 Die Besucher der Neujahrsmesse feiern "spontan" (Vorbereitungen unter strenger Geheimhaltung) ein großes Ereignis: Bonifatius Schütte ist seit 20 Jahren unser Pfarrer! Alle vier Bürgermeister seiner Amtszeit feiern mit.

Die Verantwortlichen für Kinder- und Jugendpastoral Grete Sutner und Wolfgang Dignös nutzen zunehmend auch die Angebote der Erzdiözese: Diözesanweite Jugendevents mit tausend Teilnehmern ("Find-Fight-Follow") werden besucht und die Angebote der Ministrantenpastoral der Erzdiözese Wien werden gerne genutzt: Besuch beim Kardinal, Ministrantentreffen in Klosterneuburg (2004), Wien (2005) und Rom (2006).

7 jugendliche Ministranten bilden gegen Ende 2004 die Band der Biedermannsdorfer Minis. Ihr erster Auftritt ist die Firmlingsvorstellungsmesse am 31. Jänner 2005

26.12.2004: Tsunami-Katastrophe in Ostasien

2005 Geistlicher Rat Bonifatius Schütte, bisher Pfarrer in Biedermannsdorf, tritt mit 1. September 2005 in den dauernden Ruhestand. Seine letzte Hl. Messe als Pfarrer in Biedermannsdorf ist die Feldmesse des Kleingartenvereins am 28. August 2005.

Der Kirtag am 19. Juni 2005 wird zur würdigen Abschiedsfeier für 22 Jahre Begeisterung für seine Berufung, die keinen Unterschied zwischen Kirchenbesuchern und Kirchenfernen macht.

Dechant Konrad Stix feierte mit uns die Festmesse. Einer der ersten Täuflinge Bonis in Biedermannsdorf, Caroline Erker, das erste Hochzeitspaar Werner und Christl Bisich, die vier Bürgermeister seiner Amtszeit, der alte und neue Pfarrgmeinderat sprechen Gebete. Grete Sutner fasst die vielseitige Persönlichkeit des Pfarrers und die Gefühle der Gemeinde in einer berührenden Ansprache zusammen. Bürgermeister Unterhalser verleiht Pfarrer Bonifatius Schütte die zwölfte Ehrenbürgerschaft der Gemeinde. Alle Vereine bereiten einen würdigen Empfang und gestalten einen großartigen Festakt.

Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Biedermannsdorf an Pfarrer Bonifatius Schütte Eine Gruppe von mehr als 30 Ministranten im Alter von 7 bis 17 Jahren verabschiedet sich 
		von ihrem Pfarrer mit einem selbstgedichteten Lied
Seit 1. September ist DDr. Patrick Chukwuemeka O Nworgu, bisher Pfarrmoderator von Hennersdorf, neben seiner bisherigen Tätigkeit auch Pfarrmoderator von Biedermannsdorf. Bei der Sonntagsmesse am 4. September 2005 wird er von seiner Pfarre und von Bürgermeister Johannes Unterhalser herzlich willkommen geheißen. Patrick Nworgu stellt seinen Diakon Hadrian Hecht vor.

2006 Die Biedermannsdorfer Ministranten nehmen an der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom teil, wo sich 40.000 Ministranten aus ganz Europa treffen. Die Pfarrgemeinde unterstützt ihre Ministranten nach Kräften.

Eine Woche in der Ewigen Stadt mit Papstaudienz, vielen Begegnungen, Kultur und einer stimmungsvollen Abschlussfeier in Assisi, mit deren Gestaltung die Biedermannsdorfer Busgruppe betraut war.

Nach der Rückkehr wird die Pfarrgemeinde mit einem Romabend über das Ereignis informiert.

Zur Papstaudienz mit den mitgebrachten Ministrantengewändern
Die Ministrantengruppe ist mittlerweile auf 40 Kinder und Jugendliche von 7 bis 18 Jahre angewachsen.

Eine dritte Gruppe entsteht und Grete Sutner gewinnt in Angelika Michellfeit und Edith Neumann wertvolle Unterstützung.

Im Sommer wird aufgrund einer schweren Erkrankung von Pfarrer Patrick der Gottesdienst von Priestern aus der Umgebung abgehalten. Dechant Stix bemüht sich um eine gute Versorgung der Pfarre, doch der drückende Priestermangel wird deutlich spürbar.

Zum Erntedankfest nimmt Pfarrer Patrick den Dienst wieder auf. Bis zum Ende des Kirchenjahres leitet er neben Hennersdorf auch in Biedermannsdorf die Seelsorge. Die Kinder- und Jugendmesse mit der Mini-Band am Christkönigssonntag wird - für die Biedermannsdorfer unbewusst - zur Abschiedsfeier für ihren Pfarrer.

Am 3. Dezember 2006, dem ersten Adventsonntag, beginnt Biedermannsdorf das neue Kirchenjahr mit dem neuen Pfarrprovisor Dr. Bernhard Mucha, der für Biedermannsdorf sein Sabbatjahr vorzeitig abbricht.

In seiner Antrittspredigt greift Dr. Mucha die Worte des Evangeliums auf: " Richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe" Richtige Worte zur rechten Zeit.

Spontan singen und tanzen die Ministranten das Lied "Du bist der Herr, der mein Haupt erhebt".

2007 Am 18. Februar 2007 überrascht Pfarrer Bernhard Mucha die Messteilnehmer mit einer Faschingspredigt, dem "Biedermannsdorfer Predigt-Rock" und begleitet sich dabei selbst auf dem Keyboard.

Am 18. März wählt auch Biedermannsdorf einen neuen Pfarrgemeinderat.

Die Amsteinführung Dr. Bernhard Muchas als Pfarrer von Biedermannsdorf gestaltet sich als Fest der ganzen Gemeinde.

Die Vernetzung wird konsequent weitergeführt durch die Teilnahme an überpfarrlichen Veranstaltungen wie die Miniolympiade in Wiener Neudorf, die fff-Messen, die Wallfahrt nach Maria Lanzendorf, die Jugendwallfahrt nach Mariazell und das dreitägige Jugendevent in Mariazell im Vorfeld des Papstbesuches, die mit Achau und Laxenburg abgestimmten Erwachsenenbildungsabende, ... 

Gegen Jahresende gibt es zwei neue Initiativen zur musikalischen Gestaltung der Gottesdienste:

Der Kinderchor unter der Leitung von Andrea Frank singt und spielt fröhliche Kindermessen.

Der Singkreis trifft sich erstmals am 31. August 2007 und will den Gottesdienst mit Juwelen aus dem gewaltigen Schatz an Kirchenliedern bereichern. Mit Mag. Claus Mantler erhält der Chor eine professionelle Leitung.

2008

25 Jahre Wind und Wetter machen wieder eine Außenrenovierung der Kirche notwendig: Nach intensiven Planungs- und Abstimmungsarbeiten mit dem Bauamt der Erzdiözese wird am 31. März mit der Anlieferung des Baugerüsts begonnen. Vom 1. April - 11. August 2008 erfolgt eine gründliche Restaurierung der Fassade, der Fenster, Dächer, Dachrinnen und der Kirchturmuhr. Die Ostwand von Kirche und Sakristei wird neu gestaltet.

Die Kirche erstrahlt nun in warmem Sonnengelb. Die gelungene Außenrestaurierung wird bei einer Dankmesse zusammen mit der 700-Jahrfeier begangen. Die anschließenden Feierstunde dient der Danksagung an die Mitarbeiter ebenso wie an die großzügigen Spender des Projektes. Es wird auch die vor 25 Jahren durchgeführte Innenrestaurierung gewürdigt. Denn die damals geleistete Aufbauarbeit ermöglicht heute ein unbeschwertes, lebendiges Pfarrleben.

2009 Dank der Kirche an Leo Eichinger

Im Rahmen eines Festaktes für den Biedermannsdorfer Altbürgermeister, Bundesrat und Landtagspräsident a.D. Reg.Rat Ing. Leopold Eichinger, überreicht Pfarrer Dr. Bernhard Mucha Dankschreiben des Erzbischofs von Wien Kardinal Dr. Christoph Schönborn sowie des Bischofs der Diözese St. Pölten DDr. Klaus Küng, die Leo Eichinger für seinen Einsatz als Katholik im öffentlichen Leben danken, für seine Leistungen als Bürgermeister für die Pfarre Biedermannsdorf als auch für die Unterstützung und Förderung der Kirche Niederösterreichs. Insbesondere wird Leo Eichingers an christlichen Werten orientierte Politik im Land Niederösterreich hervorgehoben.

Überreichung der Dankbriefe an Leo EichingerLeo Eichinger mit Gattin
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Ministranten der Pfarre Biedermannsdorf
Katholische Jugend Biedermannsdorf

Erstellt am 1. Jänner 2006  
Letzte Aktualisierung: 06. 06. 2009

Quellenangaben:
Strahammer, Anton: Biedermannsdorfer Heimatkunde, 1924
Augustin, Hanns: Biedermannsdorf. Heimat einst und jetzt, 1980
Stiglbauer, Karl: Biedermannsdorf. Der Wandel eines Bauerndorfes zur Stadtrandgemeinde von Wien, 2004
Schrattenholzer, Karl: Raymund Graf von Vilana-Perlas und Biedermannsdorf, Biedermannsdorfer Gemeindenachrichten, Dezember 2002
Schrattenholzer, Karl: Vom "Perlashof" zum "Kleinen Stephaneum", Biedermannsdorfer Gemeindenachrichten, März 2003 
Österr. Bundesdenkmalamt. Dehio Niederösterreich: Die Kunstdenkmäler Niederösterreichs. Niederösterreich südlich der Donau, 2003
Monasaterium.net, Das virtuelle Urkundenarchiv Europas
 
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